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Nigeria: eines der absoluten Topteams in Afrika, aber nur zweimal Sieger, bevölkerungsreichstes Land, Klubs: mit Spitze
Nigeria musste diesmal zahlen für die administrativen Probleme und atmosphärischen Störungen zwischen Funktionären, Politikern, Spielern und wechselnden Trainern. Hatte man 2002 noch in letzten Moment in der WM Qualifikation das eigentlich schwache und bei einer WM völlig fehl aufgehobene Liberia abgefangen, rettete das auch diemal wiederum leichte Los mit der Gruppe Angola und Zimbabwe die Nigerianer nicht mehr: wertvolle Punkte gingen in der Anfangsphase der Qualifikation verloren und die sicher eingeplanten 3 Punkte aus dem Heimspiel gegen Angola schrumpften zu einem als Angola, dass während der gesamten Qualifikation nur einen Auswärtssieg schaffte, den entscheidenen Punkt aus Nigeria mitnahm.
Schade für Jay Jay Okocha und die deutschen Fans.
Die mit Stars gespickte Mannschaft hat seit jeher mehr Talent als Ergebnisse und auch dieses Mal überschattet ein kleinerer Streit schon wieder die Vorbereitung: Torjäger Yakubo Ayegbeni will nicht unter Trainer Aguavoen spielen.
Werden nicht wieder Streiks und Verhandlungen über verschwundene oder zu niedrige Prämien die Teilnahme überschatten, ist mit Nigeria trotzdem zu rechnen. Qualität für einen Afrikacupsieger hat die Mannschaft genug. Ob die Fokussierung stimmt, wird neben dem Glück die entscheidene Komponente sein. Der Torwart, trotz der grossen Zahl an nigerianischer Fussballspieler, oft eine schwächer besetzte Position, könnte ebenfalls eine Rolle spielen.
Ansonsten: Taiwo, der kommende Abwehrsuperstar (Marseille), Yobo, starker Verteidiger aus Everton, aus der Premier League noch Okocha und Kanu, Martins von Inter Mailand, und und und...
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