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PREVIEWS > GROUP C   

Tunisia
Zambia
South Afrika
Guinea


Autor: theshot (2006-01-18 01:26:27)
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VORSCHAU > Gruppe C > Zusammenfassung
Gruppe C

Tunesien
Zambia
Südafrika
Guinea

Die Gruppe erscheint auf den ersten Blick schwächer besetzt als die anderen. Dies könnte aber täuschen, denn falls Südafrika und Guinea ihr Potential voll ausschöpfen, sind sie so stark wie einige Favoriten. Falls nicht, wird Zambia mit Spielerlegende Kalusha Bwalya als Coach zur Stelle sein, um die Schwächen auszunutzen.
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Autor: theshot (2006-01-18 01:00:08)
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VORSCHAU > Gruppe C > Tunesien
Tunesien: Titelverteidiger, Bevölkerung: wie Belgien, Klubs: Spitze
Tunesien bezieht seine Stärke in Afrika aus guter Arbeit, Organisation bis in die Klubs. Das bedeutet nicht, dass man dort nicht auch leicht nervös wird bei Rückschlägen, doch sind die Teams immer gut vorbereitet, wenig wird dem Zufall oder dem Talent allein überlassen.
Doch was bei Qualifikationsspielen und internationalen Klubspielen mit ihren Reisestrapazen ein enormer Vorteil ist, reicht bei den grossen Turnieren allein nicht aus. Dort sind die Westafrikaner und Kamerun dann besser vorbereitet und mit ihrem riesigen Potential überlegen und auch die nordafrikanischen Nachbarn spielen ja immer eine Rolle.
Tunesien ist ein kleines Land und so sind die Möglichkeiten begrenzt. Bezeichnenderweise hat man zwei Brasilianer im Team, von denen der eine tatsächlich seit langer Zeit in Tunesien lebt und spielt, der andere, der Stürmer Santos, der die traditionelle Abschlussschwäche behonben hat, aber nur vorübergehend 2 Jahre dort verbracht hat.
Grössere oder weitere Stars sind trotzdem Tunesier: Aussenverteidiger Trabelsi von Ajax Amsterdam, die Verteidiger Khaled Badra (Esperance Tunis) und Raidi Jaidi (Bolton Wanderers) sowie Dribbel- und Schauspielkönig Jaziri. Dazu haben es einige Mittelfeldspieler bis in die europäischen Ligen geschafft.
Unter dem französischen Trainer Roger Lemerre ist man inzwischen aber so gefestigt und hat soviel Kontinuität gewonnen, dass Tunesien auch in Egypten nicht leicht zu besiegen sein dürfte.
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Autor: theshot (2006-01-18 00:58:33)
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VORSCHAU > Gruppe C > Zambia
Zambia: mischen immer wieder mit, in den 90er Jahren ab und zu dicht dran an Erfolgen, Bevölkerung: wie Belgien, Klubs: zweitklassig
Zambia ist zwar ein gewohnter Name im afrikanischen Fussball, doch gerade auch hier hat der wirtschaftliche Niedergang Afrikas sich auch im Klubfussball und anschliessend in den Nationalmannschaften niedergeschlagen. Dazu kamen die üblichen Streitigkeiten zwischen Politikern, Funktionären, Trainern, einheimischen Spielern und europäischen Profis, die kennzeichnend sind für jene Länder, deren Nationalmannschaften sich aus einem solchen Gemisch zusammensetzen.
Mit der Rückkehr des grossen kleinen Fussballhelden Kalusha Bwalya als Trainer kam auch hier die Wende in einer einmalig günstigen Konstellation. Bis zum vorletzten Spieltag spielte man um die WM-Qualifikation mit. Der 42-jährige Ex-Spieler des PSV Eindhoven schaffte sogar den hollywoodreifen Traum, als er sich selbst einwechselte und mit einem Freistoss in der 90. Minute ein Siegtor erzielte.
Zuviel darf man von dieser Mannschaft nicht erwarten, da ihr Potential limitiert ist. Allerdings wird sie sich für ihre Möglichkeiten sicher überdurchschnittlich präsentieren. Vorausgesetzt es kommt nicht wieder zu Problemen mit der Organisation der Vorbereitung und ähnlichen Streitigkeiten...
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Autor: theshot (2006-01-18 00:57:45)
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VORSCHAU > Gruppe C > Südafrika
Südafrika: 1996 top, seitdem langsame kontinuierliche Abwärtsbewegung, Bevölkerung: wie Deutschland, Klubs: annähernd Spitze
Nach dem Überwinden der Apartheid schien Südafrika bestimmt dafür, eine afrikanische fussballgrossmacht zu sein: Talent und die finanziellen Mittel, eine seltene afrikanische Kombination und in der Mannschaft von 1996 eine gelungene Symbiose aus europäischem und afrikanischem Spiel.
Doch langsam aber stetig entwickelte sich das Potential der Mannschaft zurück. Administrative Ungeduld war hier aber nur eine Ursache. Die aus der südafrikanischen Liga hervorgehenden Jungspieler sind einfach schwächer als die oft in europäischen klubs ausgebildeten Westafrikaner und die ganz grossen Talente wie McCarthy und Nomvete konnten nie ganz die Erwartungen erfüllen, die an ihre europäischen Karrieren geknüpft wurden. Allzuoft kam es auch zu Konflikten über Abstellungen mit ihren Klubs. Für die lange seperiert von Restafrika lebenden Südafrikaner haben afrikanische Fussballspiele nicht so einen hohen Stellenwert im Vergleich zum europäischen Klubfussball wie für den rest des Kontinents.
Trotzdem ist Südafrika weiter eine gute Mannschaft, allerdings fehlen wieder einige Spieler im Aufgebot für Ägypten, so der starke Verteidiger Morris. Der charismatische Coach setzt auf junge Spieler aus der einheimischen Liga plus ein paar wenige Stars wie Zuma und McCarthy.
Wie schreibt der Kicker neuerdings in seinen Sonderheftprognosen so schön: Falls der Zusammenhalt im Team stimmt, eine gut vorbereitete Einheit auf einem geplflegten Rasen ebenso gepflegten Kombinationsfussball zelebrieren kann, dann ist Südafrika zur Stelle um talentiertere Gegner mit weniger Zusammenhalt zu überraschen und kann weit kommen.
wenn nicht, können sie schon an Guinea scheitern.
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Autor: theshot (2006-01-18 00:55:56)
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VORSCHAU > Gruppe C > Guinea
Guinea: traditionelle Fussballkraft in Westafrika, aber unregelmässig oft dabei, nur einmal Zweiter, Bevölkerung: wie Belgien , Klubfussball: einst mit Spitze, heute relativ bedeutungslos
Guinea ist eine traditionelle westafrikanische Fussballmacht mit einem Talent vergleichbar dessen der Senegal, Elfenbeinküste oder Ghana. Doch in den letzten Jahren hatte man den Anschluss verpasst, das Land war sogar ins Abseits geraten als die Politik sich in die Angelegenheiten des Fussballs gemischt hatte und Guinea von der FIFA gesperrt wurde.
Doch Talent war trotzdem genug vorhanden und so fand man den Weg an die Spitze schnell zurück.
Beim Afrikcup 2004 hinterliess man einen bärenstarken Eindruck, physisch und technisch stark, und auch bei der WM-Qualifikation mischte man in der Gruppe mit Tunesien und Marokko zunächst kräftig mit.
Doch bei allem talent war die Mannschaft unausgeglichen besetzt, vor allem die Torhüterposition wirkte schwach. Dies kostete 2004 die verdiente Halbfinalteilnahme und auch in der WM-Qualifikation wertvollen Boden. Ausserdem erwies man sich als auswärtsschwach.
Nicht nur das Offensivpotential ist beeinbdruckend, obwohl Stürmerlegende Titi Camera nach dem letzten Afriacup zurücktrat. Stellvertretend für die beeindruckende Physis ist auch der weltbekannte Verteidiger Balde von Celtic Glasgow. Vorne sorgen unter anderem Feindouno und Mansare für kreatives und explosives Spiel.
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